Strompreiserhöhung

Erhalten Sie von Ihrem Stromanbieter eine Erhöhung der Stromrechnung, sollten Sie dies auf keinen Fall hinnehmen. Schon gar nicht in der heutigen Zeit, in der der Preis für Energie in drastischem Fall begriffen ist. Lassen Sie sich nicht von gewieften Argumenten des Stromversorgers einlullen. Den Netzbetreibern in der Bundesrepublik, weltweit, geht es ausgezeichnet. Nur darum haben sie so viel Energie, in den verschiedensten Lobbys derartige Macht auszuüben.

 Was also tun?

Eine Erhöhung des Strompreises ist natürlich unangenehm, doch sie gibt Ihnen auch Gelegenheit, den Anbieter zu wechseln. Jeder Kunde, der einen Vertrag mit einem Stromanbieter geschlossen hat, hat von Gesetzes wegen auch das Recht einer Sonderkündigung. Dieses Recht hat er dann, wenn die Grundleistungen eines bestehenden Vertrages geändert werden. Das heißt, wenn sich der vereinbarte Preis oder aber auch die Bedingungen, zu denen der Vertrag geschlossen worden ist ändern. In einem solchen Fall ist es dem Kunden möglich, fristlos zu kündigen. In allen anderen Fällen der Kündigung einer Alternativversicherung, gilt die vereinbarte Mindestlaufzeit, die auch durchaus, wie bei Mobilfunkverträgen etwa, zwei Jahre betragen kann. Ist der Wechsel der Erste, der Kunde wechselt also vom Grundversorger zu einem alternativen Anbieter, beträgt die Kündigungsfrist, auch das ist gesetzlich geregelt, lediglich zwei Wochen. Wenn Sie sich für einen neuen Anbieter entscheiden, ist alles andere ganz einfach. Sie müssen nicht einmal ein Kündigungsschreiben an Ihre alte Stromversorgung schreiben, der neue Betreiber wird das für Sie erledigen. Lediglich im Falle einer Sonderkündigung sollten Sie dem Betreiber auf schnellstem Weg eine schriftliche Kündigung zukommen lassen, da in manchen Verträgen diese Sonderkündigungsklausel auf ganze 14 Tage beschränkt ist.

 

Andere Möglichkeiten einer Strompreiserhöhung entgegenzuwirken

Zigarettenrauchen ist zu teuer? Dann hört man eben auf. Das ist mit dem Stromverbrauch nicht so einfach. Doch es ist durchaus möglich, durch umsichtiges Verhalten, eine ungeheure Menge an Strom zu sparen.

 

  • Ältere Gefrierschränke und Kühlschränke austauschen
  • Alte Beleuchtungskörper durch energieeffiziente Birnen ersetzen
  • Master-Slave Steckdosen verwenden
  • Gerätegröße nach Bedarf wählen
  • Alte Spülmaschinen auswechseln
  • Keine Wäschetrockner benutzen
  • Beim Fernseh- oder Computerkauf auf Energieeffizienz achten
  • Neue Flachbildschirme benötigen 50 Prozent weniger Energie
  • Mit Deckel kochen – ohne kostet das Vielfache
  • Induktiv-Kochfelder nützen
  • Kühlschränke regelmäßig abtauen
  • Nur Waschmaschinen der Effizienzklasse A+++ kaufen
  • Alte Umwälzpumpen der Heizungsanlage austauschen

Würden die Menschen auf dem Globus allgemein diesen und anderen Regeln zum Einsparen von Energie tatsächlich und ernsthaft nachgehen, würden sie sich tatsächlich bewusst machen, wie verantwortungslos nicht nur ihr, sondern vielmehr und gerade das Verhalten der multinationalen Konzerne dem Ökosystem der Erde schadet, wäre es möglich, wesentlich mehr als 50 Prozent an Energie weltweit einzusparen. Das gewonnene Kapital könnte für eine gerechtere Umverteilung der Ressourcen verwendet werden. Tatsache ist leider, dass in unseren Tagen mehr als 33 Kriege geführt werden, bei denen es zum größten Teil, hinter irgendwelchen fadenscheinigen Argumenten von Religion oder Heimat, lediglich um eines geht: um Energie und Rohstoffe. Diesem Kreislauf, nicht nur der Gewalt, sondern auch der Manipulation der Menschen und ihrer Bedürfnisse, haben wir den Begriff „Billigstrom“ zu verdanken. Ein insofern fantastisches Wort, als es den Strom zu einer Supermarktware werden lässt, für die die Menschen sogar ihr Leben geben. Es bleibt also zu bemerken, dass es wohl von verschiedenen Anbietern Strom zu günstigeren Bedingungen gibt, die Bezeichnung Billigstrom aber doch eher irreführend scheint.